Fallstudie VenedigVenedig: Gondeln, Kunst, Romantik - und eine sperrige Lieferung Sicherheitsglas
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Venedig: Gondeln, Kunst, Romantik - und eine sperrige Lieferung Sicherheitsglas

"Ihr Spediteur hat nicht nur das Glas, sondern auch die Seele Venedigs verstanden", meint unser Kunde mit einem breiten Lächeln, während er uns auf eine Flasche des besten venezianischen Proseccos einlädt. "Die Art und Weise, wie er mit den Gondolieri kommunizierte, wie er die engen Kurven meisterte und wie er selbst in den schwierigsten Momenten die Ruhe bewahrte - fantastico!"
3 Minuten

So wenig Platz. So enge Gassen.
Und mittendrin: großformatiges Sicherheitsglas...

Die Sonne geht gerade über den Kanälen Venedigs auf, als unser Team sich auf eine der ungewöhnlichsten Missionen vorbereitet: Die Lieferung von Silatec Sicherheitsglas in die verwinkelten Gassen der Lagunenstadt. Was zunächst wie ein ganz normaler, einfacher Auftrag klingt, entwickelt sich schnell zu einem Abenteuer, das niemand von uns so schnell vergessen wird...

Der Start: Mit dem Boot und dem riesigen
Sicherheitsglas durch engste Kanäle

Unsere Reise beginnt am Hafen von Tronchetto, wo wir das Silatec Sicherheitsglas sicher auf ein speziell vorbereitetes Transportboot verladen. Aufgrund der außergewöhnlich großen Formate sind die Scheiben überaus sperrig und nicht gerade leicht. Dass Venedig für seine engen Wasserwege bekannt ist, ist uns durchaus bewusst, und schon bald merken wir: Dies wird alles andere als eine gewöhnliche Bootsfahrt...

Während wir uns durch die schmalen Kanäle schlängeln, müssen wir immer wieder anhalten, um entgegenkommende Gondeln oder Vaporetto-Boote vorbeizulassen. Einmal geraten wir sogar in einen kleinen Stau, als ein Gondoliere mitten im Kanal ein Liebespaar besingt. Doch trotz aller Hindernisse erreichen wir schließlich unseren Zielbereich – eine winzige Anlegestelle in der Nähe des Markusplatzes.

Posso aiutare? Mit dem Sicherheitsglas durch
die engen Gassen der Lagunenstadt

Hier beginnt der wirklich knifflige Teil der Lieferung. Denn die Straßen Venedigs können wunderschön sein - und extrem eng. Mit einem Hubwagen, den wir extra für diesen Auftrag mitgebracht haben, machen wir uns daran, das Glas durch das Gassen-Labyrinth zu transportieren. Kaum freuen wir uns, eine sehr enge Stelle passiert zu haben, wird es an der nächsten Ecke noch enger. Zentimeter für Zentimeter arbeiten wir uns an den alten Mauern entlang. Eine Gratwanderung. Und eine Geduldsprobe.

Passanten bleiben stehen und beobachten neugierig unser ungewöhnliches Unterfangen; mit einem mitleidigen "Posso aiutare?" bieten einige sogar ihre Hilfe an.

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Die letzte Hürde: Romantische Mini-Brücke
gegen Riesen-Sicherheitsglas

Kurz vor dem Ziel stehen wir vor einer weiteren Überraschung: Eine kleine Brücke versperrt uns den Weg. Nein, mit dem Hubwagen kommen wir nicht drüber. Scusi, gibt es vielleicht einen anderen Weg? "No, mi dispiace!"

Nach kurzer Beratung entschliessen wir uns, unser Sicherheitsglas von Hand über die Brücke zu tragen – eine riskante Angelegenheit, angesichts des Gewichts und der Größe der Scheiben. Irgendwie, unter den staunenden Blicken der Anwohner und, wie wir später erfahren, auch unseres Kunden, schaffen wir es tatsächlich, das Sicherheitsglas auf die andere Seite zu bringen.

Der Rest des Weges ist vergleichsweise einfach, und bald darauf können wir das Sicherheitsglas an den Kunden übergeben. Unversehrt. Dem Glas geht es gut - uns weniger.

Ha. Ha. Ha. Erstmal gar nicht witzig

Am Ende sind alle erschöpft, aber zufrieden. Die Lieferung ist nicht nur ein logistisches Meisterwerk, sie belegt auch eindrucksvoll, wie sehr uns die Sicherheit unserer Kunden am Herzen liegt. Und während wir uns auf den Rückweg machen, können wir auf endlich wieder lachen: Venedig wird ja ausgerechnet auch "La Serenissima" genannt, also auf deutsch: "Die Heiterste" - das fanden wir erst mal überhaupt nicht witzig - jetzt, wo das Sicherheitsglas abgeliefert ist, umso mehr. Eine Geschichte, die wir sicher noch lange erzählen werden.

Ein herzliches Dankeschön an Agata!

Während wir beim Kunden sind und den Prosecco genießen, führt er weiter aus: "Ich muss Ihnen und besonders Ihrem Spediteur, der Firma Aprojects, mein größtes Kompliment aussprechen". Er ist beeindruckt von der Ruhe und Präzision, mit der unser Spediteur die Herausforderungen gemeistert hat.

Als wir später am Tag unseren Spediteur treffen, unsere liebe Agata von Aprojects, und ihr von dem Lob erzählen, zuckt sie nur bescheiden mit den Schultern und lächelt: "In Venedig muss man flexibel sein und mit der Stadt atmen."

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